Sprachevakuierung für die Elbe-Werkstätten

Kurzinfo:

Die Elbe-Werkstätten investierten in intelligente Sprachalarmierungs- und Evakuierungstechnik. So werden hilfsbedürftige Personen ohne Eigenrettungsmöglichkeit besser berücksichtigt.

Zurück zur Projektübersicht

Perfektes Zusammenspiel

Die Elbe-Werkstätten haben das Ziel, Menschen mit Behinderung einen qualifizierten und individuell angepassten Arbeitsplatz anzubieten. Rund 800 Mitarbeiter sind auf 30.000 m² Fläche in den Bereichen Metall, Elektro, Holz, Papier und Textil sowie Dienstleistungen beschäftigt. Auch für diese Einrichtung gelten die einschlägigen Vorschriften zur Alarmierung im Rahmen eines Brandfalls. Hier ist das Alarmierungssystem besonders wichtig, da viele der Mitarbeiter mit Behinderung die Ansagen z.B. nicht hören oder sich nicht rechtzeitig aus eigener Kraft in Sicherheit bringen können. Daher wurde in den Elbe-Werkstätten ein entsprechend ausgelegtes Sprachalarmierungs- und Evakuierungssystem installiert. Die Anlage wurde von Mediasystem geplant und das Projekt in Zusammenarbeit mit Hörmann Kommunikationstechnik sowie TOA umgesetzt.

Es wurden ca. 80 Brandzonen definiert, zwischen denen die Brandmeldeanlage unterscheidet und eine entsprechend differenzierte Meldung an die Sprachalarmierungsanlage weitergibt. Für die Sprachevakuierung wurden 69 Evakuierungszonen mit individuellen Anweisungen für die jeweiligen Bereiche definiert. Durch Codes und die Einteilung in Farbzonen (z.B. “Code 01, 1. Obergeschoss, Bereich Grün 2”) können Ersthelfer instruiert werden, ohne mit einer Ansage wie “Feueralarm in der Metallwerkstatt” Menschen in Panik zu versetzen.


Interessieren Sie sich für weitere Informationen zum vorgestellten Projekt?

Nutzen Sie einfach das Formular, um Projektdetails anzufordern.



HerrFrau